Magdalena Aschauer

Künstlergärten

Das Projekt Künstlergärten, initiiert von Ingeborg und Mag. Peter A. Bär, hat sich zu einem ansehnlichen kleinen Park in St. Leonhard am Hornerwald entwickelt. Nach zwölf Jahren ist es für das Ehepaar Bär an der Zeit, eine kleine Bilanz zu ziehen: „Wir haben unser Grundstück zur Verfügung gestellt, um Künstler einzuladen, einen „Garten“ zu realisieren. Die Anführungszeichen sind bewusst gesetzt, da Garten ein sehr vielschichtiges Thema ist. Es würde den Rahmen sprengen, würde jetzt eine Kulturgeschichte der Gärten erzählt werden. Die Natur und damit der Garten stehen schon lange im Fokus künstlerischen Schaffens, man denke an die vielen Malereien mit dem Sujet Natur, von der Antike, Mittelalter, Neuzeit…bis zur Gegenwart einerseits und andererseits die Gärten, die man besuchen kann: z. B. Barockgärten, japanische Gärten…und Erlebnisparks/Themenparks wie sie aus den USA zu uns nach Europa kamen. Die Künstler haben die Natur für ihre Interventionen schon länger im Blick, man denke an die Bildhauersymposien weltweit, wo es zu Parkanlagen mit gezielten Skulpturensetzungen kam, Land art Projekte, bei denen die Künstler z.T. größere Landschaftseingriffe tätigten, bis zu Künstlern als Gärtner, welche beispielsweise Pflanzen im Wachstum veränderten – Plant art.“ Der Künstler als Gärtner ist auch Synonym für die eingeladenen Künstler beim Projekt Künstlergärten. Es wird mit Naturmaterialien, Erde, Steine, Holz und Zement, vorwiegend am Projektgelände gearbeitet. Bei einem Rundgang kann man die unterschiedlichen Herangehensweisen und Sehweisen zur Thematik erfahren. So ist im Laufe der Jahre eine Galerie unter freiem Himmel entstanden. Beim Umgang mit Naturmaterialien und direkt in der Natur ist auch die Alterung und Veränderung der Arbeit bewusst integriert. Da die Projektarbeiten vor Ort geplant und entwickelt werden, ist es für Ingeborg und Mag. Peter A. Bär sowie die Besucher immer wieder interessant, was von den Künstlern realisiert wird.

Um mehr Informationen über die Künstler zu erfahren folgen Sie dem Link.

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Wallfahrtskirche

Die Kirche,  im Spätbarockstil, mit ihrem 36 m hohen Turm, ist auf einer Anhöhe gebaut und weithin sichtbar. Sie hat bogenförmige Fenster und ein Satteldach. Der Turm ist an der Westseite, hat ein Kranzgesimse und ein Zwiebeldach. Der Bau selbst wurde ausgeführt durch den Maurermeister Adam Steininger und dem Zimmermeister Settelhofen. Die Wallfahrtskirche besteht vorwiegend  aus Steinmauern, für die Decke wurden mächtige Balken von hier gewachsenen Bäumen verwendet. Von der ursprünglichen Einrichtung ist nur noch das Hochaltarbild „Verklärung des Heiligen Leonhard“ aus der Schule des Kremser Schmidt erhalten; es hängt an der linken Seitenwand. Das Ölbild der hl. Theresia von Avila, die Kreuzwegbilder und die beiden Ewige-Licht-Ampeln sind aus dem Kunstschaffen des 19. Jahrhunderts. Die Turmuhr, 1835  eingebaut, wurde inzwischen elektrifiziert und geht funkgesteuert auf die Sekunde genau!

Im Jahr 1901 stellte man die beiden Seitenaltäre des hl. Josef und der Gottesmutter auf, 1908 erhielt die Kirche den beachtenswerten neu barocken Hochaltar mit der Leonhardstatue, flankiert von Petrus und Paulus, im Aufsatzgiebel die Figur des Gottesvaters. Neben dem Hochaltar sind die Statuen St. Urbans und St. Vitus‘, im Weiteren finden sich auch noch die Figuren der Heiligen Anton von Padua, Franziskus und Florian in der Kirche. Ein Jahr später folgte die neu barocke Kanzlei mit den Reliefs Christus als Lehrer sowie der vier Kirchenväter Ambrosius, Augustus Gregor und Hieronimus, während am Schalldeckel die Statue Johannes des Täufers thront. Im Oktober 1946 wurde der alte Glockenstuhl von der Firma Josef Gruber abmontiert und der neue Glockenstuhl hinaufgezogen. Am 6. November 1946 kamen die drei neuen Glocken, diese wurden am selben Tag geweiht.

 

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Handwerksmuseum

Erleben Sie die alten Handwerkstechniken und bäuerliche Lebensweise!
In den Handwerksvorführungen zeigen ortsansässige, erfahrene Handwerker, wie man früher mit einfachen Werkzeugen Produkte des Alltags erzeugt hat. Unter anderem werden vorgeführt: Schmieden, Schneidern, Schustern, Weben, Holzbearbeitung und Goldschmieden.
Bäuerliche Arbeiten wie das Sensen tengeln, das Strohdecken und Dreschen sind ebenfalls zu sehen.
Ihre Kinder werden viel Spaß beim Rechenzahn schnitzen in der Kinderwerkstatt haben.
Auch die damals typischen Frauenbereiche, wie Wäsche, Küchengeräte, Spinnen und natürlich das Brotbacken werden gezeigt.
Beim rekonstruierten Backofen können an den Vorführungstagen sogenannte „Feuerflecken“ verkostet werden!

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