Wallfahrtskirche

Die Kirche,  im Spätbarockstil, mit ihrem 36 m hohen Turm, ist auf einer Anhöhe gebaut und weithin sichtbar. Sie hat bogenförmige Fenster und ein Satteldach. Der Turm ist an der Westseite, hat ein Kranzgesimse und ein Zwiebeldach. Der Bau selbst wurde ausgeführt durch den Maurermeister Adam Steininger und dem Zimmermeister Settelhofen. Die Wallfahrtskirche besteht vorwiegend  aus Steinmauern, für die Decke wurden mächtige Balken von hier gewachsenen Bäumen verwendet. Von der ursprünglichen Einrichtung ist nur noch das Hochaltarbild „Verklärung des Heiligen Leonhard“ aus der Schule des Kremser Schmidt erhalten; es hängt an der linken Seitenwand. Das Ölbild der hl. Theresia von Avila, die Kreuzwegbilder und die beiden Ewige-Licht-Ampeln sind aus dem Kunstschaffen des 19. Jahrhunderts. Die Turmuhr, 1835  eingebaut, wurde inzwischen elektrifiziert und geht funkgesteuert auf die Sekunde genau!

Im Jahr 1901 stellte man die beiden Seitenaltäre des hl. Josef und der Gottesmutter auf, 1908 erhielt die Kirche den beachtenswerten neu barocken Hochaltar mit der Leonhardstatue, flankiert von Petrus und Paulus, im Aufsatzgiebel die Figur des Gottesvaters. Neben dem Hochaltar sind die Statuen St. Urbans und St. Vitus‘, im Weiteren finden sich auch noch die Figuren der Heiligen Anton von Padua, Franziskus und Florian in der Kirche. Ein Jahr später folgte die neu barocke Kanzlei mit den Reliefs Christus als Lehrer sowie der vier Kirchenväter Ambrosius, Augustus Gregor und Hieronimus, während am Schalldeckel die Statue Johannes des Täufers thront. Im Oktober 1946 wurde der alte Glockenstuhl von der Firma Josef Gruber abmontiert und der neue Glockenstuhl hinaufgezogen. Am 6. November 1946 kamen die drei neuen Glocken, diese wurden am selben Tag geweiht.

 

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